Sushi (ergibt ca. 60 Stück)


Man braucht:

So geht´s: Zuerst wird der Reis in 5 Tassen Wasser gekocht (schaut zur Sicherheit auch noch mal auf die Packungsanleitung). Wenn er gerade alles Wasser aufgenommen hat, gebt ihr den Reis mit einem Gemisch aus dem Essig, dem Zucker und 2 TL Salz (kann vorher kurz aufgekocht werden) in eine Schüssel und vermischt beides. Lasst den Reis dann mit einem Geschirrtuch bedeckt durchziehen und gut abkühlen.
Jetzt zur Füllung: Halbiert die Gurke der Länge nach und entfernt die Kerne mit dem wässrigen Inneren. Dann schneidet ihr sie in 2-3 mm dicke Streifen. Verteilt die Gurkenstreifen anschließend auf einem Teller und streut Salz darüber. Das Wasser wird so aus der Gurke gezogen und die Sushi-Rollen halten sich dann länger.
Die Möhren werden auf die gleiche Art erst halbiert (nachdem sie natürlich geschält wurden) und in genauso breite Streifen geschnitten. Die Möhrenstreifen kommen jetzt mit etwas Margarine oder Öl in eine Pfanne und werden kurz angebraten bis sie anfangen weich zu werden.
Bei der Avocado ist es wichtig, dass ihr eine reife Frucht benutzt, die aber auch nicht zu matschig sein darf. Halbiert sie, entfernt den Kern, zieht die Schale ab und teilt sie ebenfalls in Streifen.
Um so viel Wasser wie möglich aus der Gurke zu bekommen, wickelt ihr die Streifen jetzt noch in ein Geschirrtuch und verdreht es kräftig, als ob ihr Wasser aus dem Tuch pressen wollt. Zum Füllen der Sushi-Rollen könnt ihr im Prinzip alles verwenden was euch schmeckt. Wichtig ist nur, dass die Füllung nicht zu wässrig oder zu fest ist.
Nehmt jetzt eine Bambusmatte und legt ein Nori Blatt darauf. Verteilt dann den Reis in einer dichten aber dünnen Schicht auf den unteren 3 Vierteln des Algenblattes. In die Mitte der Reisschicht kommen die Gemüsestreifen. Schlagt anschließend die untere Seite bis über die Füllung in der Mitte und rollt das ganze mit der Bambusmatte eng zusammen. Sollte die "Algen-Naht" nicht richtig halten, kann sie mit etwas Wasser verschlossen werden. Wickelt die Rolle erneut eng in die Bambusmatte ein und drückt sie noch einmal gleichmäßig zusammen. Stapelt die gedrehten Rollen am besten mit der Nahtseite nach unten aufeinander, bis auch die übrigen fertig sind. Jetzt müsst ihr die Rollen nur noch mit einem wirklich scharfen Messer in mundgerechte Stücke schneiden.
Zum Sushi-Essen gehört eingelegter Ingwer und Wasabi-Paste. Auch Sojasauce zum Dippen sollte nicht fehlen. Wie auch bei der Füllung kann hier nach Lust und Laune variiert werden: beispielsweise mit Sesamkörner, gehackte Chilischoten, Knoblauch und / oder Frühlingszwiebeln in der Sojasauce...

posted by: stefan unter Anleitung von Olli